Einfluss von Adblockern auf das Affiliate Marketing

In der heutigen digitalen Welt werden wir zunehmend mit der Herausforderung von Adblockern konfrontiert. Diese cleveren Tools blockieren nicht nur Werbeanzeigen, sondern auch Tags und Codes, die von bestimmten Domains stammen oder verdächtige Textbausteine enthalten. In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr, wie ihr die Einflüsse von Adblockern auf eure Affiliate-Marketing-Strategie minimieren könnt.

Die aktuellste Statistik von 2020 zeigt, dass die Nutzung von Adblockern in Deutschland bereits über 39% beträgt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Zahl kontinuierlich steigt, da immer mehr Internetnutzer nach Möglichkeiten suchen, störende Werbung zu blockieren. Als Advertiser und Agenturen im Affiliate Marketing ist es daher unerlässlich, sich mit dieser Entwicklung auseinanderzusetzen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Blacklist

Adblocker sind mittlerweile auf allen Kanälen präsent und wirken sich gleichermaßen auf Image-Tags und Java Script-Tags aus. Die Blockade erfolgt, sobald ein Tag oder Code von einer Domain stammt, die auf der Blacklist des Adblockers steht. Doch nicht nur Domains sind betroffen. Auch bestimmte Textbausteine, wie beispielsweise „trck“, „track“ oder „tracking“, können bereits im Code selbst auf eine potenzielle Tracking-Funktionalität hinweisen und somit blockiert werden. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Kürzel nicht einmal in der Domain auftauchen müssen, sondern schon im Code selbst Angriffsfläche bieten.

Umgehung der Adblocker

Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, die Einflüsse von Adblockern zu umgehen und Ihre Affiliate-Marketing-Bemühungen erfolgreich fortzusetzen. Eine bewährte Methode besteht darin, die Tags serverseitig aufzurufen. Adblocker können ausschließlich clientseitig funktionieren, was bedeutet, dass tagseitige Integrationen in der Regel blockiert werden. Durch die serverseitige Implementierung können Sie jedoch sicherstellen, dass Ihre Tags erfolgreich geladen und nicht von Adblockern erkannt werden.

Die besondere Herausforderung mit AWIN: Ein beliebtes Affiliate-Marketing-Netzwerk, das sicherlich viele von Ihnen kennen, ist AWIN. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Domain von AWIN bereits auf der Blacklist der gängigen Adblocker steht. Dies bedeutet, dass Ihre Affiliate-Links von AWIN möglicherweise blockiert werden und Ihre Kampagnen nicht die gewünschte Reichweite erzielen. In solchen Fällen ist es ratsam, auf alternative Tracking-Methoden zurückzugreifen, die nicht von Adblockern erkannt werden. AWIN bietet bereits alles, was es für die serverseitige Integration seitens des Advertisers benötigt und das Netzwerk forciert dies auch. Sprecht euren Ansprechpartner beim Netzwerk an und lasst euch bei der Umstellung begleiten.


Fazit: Adblocker stellen zweifellos eine Herausforderung für Advertiser und Agenturen dar, die Affiliate Marketing betreiben oder ausbauen wollen. Doch mit den richtigen Strategien könnt ihr diese Hindernisse überwinden und eure Zielgruppe effektiv erreichen. Indem ihr serverseitige Tags implementiert und alternative Tracking-Methoden nutzt, umgeht ihr die Blockade durch Adblocker und maximiert den Erfolg eurer Kampagnen. Bleibt stets auf dem Laufenden über die neuesten Entwicklungen im Bereich Adblocker-Nutzung und passt eure Strategien entsprechend an, um eure Affiliate-Marketing-Ziele zu erreichen.

Wir hoffen, dass euch dieser Beitrag dabei geholfen hat, die Auswirkungen von Adblockern besser zu verstehen und wertvolle Einblicke in die Umgehungsmöglichkeiten zu gewinnen.

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